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Buggymodelle > 250 ccm

Viele verschiedene Buggyhersteller verwenden zum Glück die gleichen Teile für ihre Buggys, somit ist es z.B. möglich nach preiswerten Ersatzteilen beim Mitbewerber zu suchen. Ich habe die vorderen Scheibenbremsen vom PGO 150 mit meinem Bug verglichen... scheint 100 % gleich zu sein. Die Querlenker und die Traversen mit der Radaufnahme scheinen identisch zu sein. Ob es Unterschiede in der Qualität gibt ??? Ein PGO Händler sagte mir mal das die Kugelgelenke in den Traversen eines PGO hochwertiger seien als die vom Kinroad weil die einen Gußteile und die anderen normalen Stahl verwenden. Hm, mag sein nur waren bei mir die Plastikgelenke tot nach einigen km und nicht die Kugelbolzen. Ich habe nach dem Gespräch mal die Traverse eines PGO Bugriders aus seiner Vermietung genauer angesehen und dort war das obere Kugelgelenk auch ausgeklappert. Bei mir waren die unteren Kugelgelenke nach ca. 200 km total ausgeklappert weil die Vorderräder eine wahnsinnige Unwucht von etwa 400 gramm hatten. Ich kann es nur jedem neuen Buggyfahrer ans Herz legen seine Räder auszuwuchten, wenn man einen guten Reifendienst in der Gegend hat sollte er die Räder matchen. Leider wissen die wenigsten Reifenfritzen was anzufangen mit dem Begriff. Viele haben es mal gehört aber keiner wusste wies geht. Ein Reifenhändler meinte zu mir " dazu brauche ich das Fahrzeug". Als ich ihm sagte das er nicht vom "Matchen" sondern vom " Wuchten am Fahrzeug" (wird in der Oberklasse gelegentlich gemacht) spricht meine er das ich ihm den Begriff "Matchen" nicht erklären müsse - offensichtlich aber doch.

Spureinstellung am Buggy - Die Spur kann am Buggy eingestellt werden und das sollte man auch tun wenn man die Bastelvariante gekauft hat. Den Sturz, den Nachlauf etc. kann man nicht einstellen. Es gibt keine Sollwerte wie für PKW, deshalb sollten die Vorderräder parallel laufen oder eine minimale Vorspur aufweisen. Man braucht keinen Achsmesscomputer zum Einstellen. Eine sehr gute Erklärung was Achsvermessung ist und wie man diese professionell macht findet man bei www.beissbarth.com . Ich empfehle jedem PKW Fahrer das intensive Lesen damit man in seiner Werkstatt mal nachprüfen kann wie gut der Schrauber um die Ecke Euer Auto ver ähm, ich meine einstellt. Ich habe vor einigen Jahren solche Achsmesssysteme gewartet und repariert und war manchmal erschrocken über das gefährliche Halbwissen mancher Schrauber.

Zuerst sollte man dafür sorgen Felgen bzw. Reifen zu haben die möglichst keinen Seitenschlag haben, minimalen Schlag haben natürlich alle. Eine Felgenschlagkompensation wie beim Achsmesssystem wäre etwas übertrieben. Ich habe mir 2 Aluminiumrohre aus dem Baumarkt beschafft die saugend ineinander passen. Handbremse los und den Bug auf glattem Boden durchfedern. Nun wird an dem hinteren Punkt der Vorderachse gemessen bzw. eine Markierung auf dem Alurohr gemacht. Wenn man links neben dem Fahrzeug steht und auf das linke Vorderrad schaut wäre das also bei 3 Uhr. Hier das Schieberohr bis an die Innenseite des Felgenhorns schieben und einen Bleistiftstrich an der Schiebestelle anbringen. Nun die Rohre am vordersten Punkt der Vorderräder also bei 9 Uhr dazwischen schieben und prüfen ob der Abstand gleich ist. Falls nicht an den Spurstangen einstellen. Wenn der Abstand gleich ist habe ich nun auf 9 Uhr die Räder ca. 5mm enger zusammengestellt um die Vorspur zu erhalten. Wenn alles fest ist den Bug etwas weiter schieben (90 Grad am Vorderrad) und erneut messen und nochmal bis man alle 4 Punkte vermessen hat. Die Messergebnisse sollten gleich sein, falls nicht liegt es an dem Seitenschlag der Felgen und man kann versuchen einen Mittelwert zu finden - also den Felgenschlag zu kompensieren.

Der Reifendruck ist ebenfalls entscheidend für das Fahrverhalten des Bugs, ich habe mit 0,8 die besten Ergebnisse erzielt. Bei einem Druck wie von einem PKW Reifen hüpft der Bug über die Piste anstelle zu fahren. Den Idealwert muss wohl jeder für sich selbst finden.

Da an einigen Buggys gern mal ein Teil abbricht hat ein kluger Mensch gummigelagerte Schellen erfunden und in den Baumärkten verteilt. Dort werden sie unter dem Decknamen "Rohrschelle" verkauft. So ideal wie diese Schellen passen wurden sie garantiert für die Buggys erfunden. Beim meinem Bug haben die Chinesen relativ große Kotflügel drangebastelt. Bedingt durch die Vibrationen des Motors und die relativ starre Motoraufhängung verbunden mit einer erheblich zu klein dimensionierten Aufhängung der Kotflügel ist der Gau sozusagen vorprogrammiert. Auf den Bildern sieht man die zusätzlichen Halterungen für die vorderen
und die hinteren
Kotflügel
sowie die neue Anbringung des Reglers am Rahmen da dieser auch nach ca. 500 km abgefalllen ist. Die 6mm Löcher wurden auf 8mm aufgebohrt um das Teil direkt an den Schellen festzuschrauben.

Die Bremsbacken für hinten sehen so aus
und können von vom Hersteller Lukas verwendet werden

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